ASV Durlach 02 e.V.
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ASV Durlach bringt drei Punkte aus Heidelsheim mit
(23.8.2026) Es war, wie man phrasenschweinverdächtig formulieren kann, ein Arbeitssieg. 1:0 (0:0) gewann der ASV Durlach am Sonntag beim FC Heidelsheim, einem Gegner, gegen den der ASV in der vergangenen Saison null Punkte geholt hatte. Dabei kamen die Durlacher in der ersten Halbzeit nahezu überhaupt nicht ins Spiel. Es dauerte bis zur 42. Minute, bis Raúl Amaro den kurzfristig vom SV Büchelberg nach Heidelsheim verpflichteten Riva-Kaan Dogan im FCH-Tor mit einem Schuss aus spitzem Winkel prüfte. Kurz zuvor hatte Vane Tasevski einen Kopfball zu hoch angesetzt. Die Platzherren waren im ersten Durchgang überlegen, versuchten es mit langen Bällen auf die Flügel und der ASV hatte seine liebe Not in der Defensive, weil viele Zweikämpfe unnötig verloren gingen und dem Spiel nach vorn auf dem ungewohnt stumpfen Rasen jegliche Kreativität fehlte. Die zweite Halbzeit begann mit mehreren Eckbällen für den ASV, die jedoch nicht unmittelbar zum Erfolg führten. Nachdem die Heidelsheimer erneut eine Ecke geklärt hatten, nahm der im Mittelkreis wartende ASV-Torhüter Bruno Gräßner Herranz die Kugel an und spielte einen präzisen Diagonalball auf Metinas Abromavicius, der von der Seitenlinie des rechten Flügels Richard Danilov bediente. Dieser hatte keine Mühe, aus halbrechter Position den ASV in Führung zu schießen (48.). Dass dieses 1:0 das Endergebnis sein würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand, denn die Begegnung wurde zusehends offener. Eine sensationelle Glanzparade zeigte Bruno Gräßner Herranz Mitte der zweiten Halbzeit, als er einen Freistoß des eingewechselten Maurice Mayer, eines der besten Freistoßschützen der Liga, mit Hilfe des Innenpfostens aus dem Tordreieck kratzte. Auf der Gegenseite war es Riva-Kaan Dogan, der einen abgefälschten Freistoß von Slaven Jurisa ebenfalls glänzend aus dem Winkel holte. Heidelsheim warf mit zunehmender Spielzeit alles nach vorn und der ASV hatte reihenweise Konterchancen, doch bei den besten Einschussmöglichkeiten war stets ein Heidelsheimer Bein dazwischen. Das Spiel wurde ungemütlicher – allein nach der 70. Spielminute gab es neun gelbe Karten. In der 96. Minute erwischte es Metinas Abromavicius mit gelb/rot nach einem Gerangel während einer Spielunterbrechung im eigenen Fünfmeterraum. Die anschließende Ecke blieb wirkungslos und der ASV hatte dank seines geschlossenen Einsatzwillens und eines bärenstarken Bruno Gräßner Herranz zwischen den Pfosten den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren.
ASV Durlach macht das halbe Dutzend voll
(16.8.2026, Foto: Samuel Degen) Wer am Sonntag zum Spiel des ASV Durlach gegen den FC Flehingen nicht rechtzeitig im Stadion war, hat unter Umständen mehrere Tore verpasst: Nach 14 Minuten stand es nämlich bereits 3:1 für den ASV Durlach. Äußerst temperamentvoll hatte die Partie der Mannschaft aus der Markgrafenstadt gegen den Aufsteiger aus dem Kraichgau begonnen. Nach sechs Minuten gelang Valentino Vujinovic nach Pass von Richard Danilov aus 18 Metern mit einem platzierten Schuss hoch insrechte Eck der Führungstreffer, der jedoch genau eine Minute bestand hatte, weil im Gegenzug die auch im heutigen Spiel nicht fehlerfreie ASV—Defensive an der Strafraumgrenze nicht rechtzeitig eingriff und Flehingens Offensivakteur Moritz Martin zu einem unhaltbaren Flachschuss zum Ausgleich einlud. Auch der hatte nur eine Minute Bestand, weil der aufgerückte Raúl Javier Amaro dasselbe rechte Tordreieck anvisierte wie zuvor schon Valentino Vujinovic und genauso unhaltbar per Traumtor traf (8.). Schon in der 14. Minute erhöhte der ASV auf 3:1, als der erstmals eingesetzte Julian Fortomaris aus kurzer Distanz einen Querpass von Valentino Vujinovic verwertete. Das Spiel beruhigte sich danach nur kurz. Plötzlich stand es nur noch 3:2, als die Durlacher in der eigenen Hälfte vergeblich ein Foul an Slaven Jurisa reklamierten, der durchaus gerechtfertigte Pfiff aber ausblieb und die Balleroberung unmittelbar zum Anschlusstreffer durch Ali Yurdakul führte (27.). In der 36. Minute rächte Slaven Jurisa die erlittene Ungerechtigkeit dann auf seine Weise und verwandelte einen direkten Freistoß zum 4:2 und damit zu einem einigermaßen beruhigenden Vorsprung zur Pause. In den zweiten 45 Minuten sollte es ruhiger zugehen, zumal der ASV jetzt sicherer den Ball zirkulieren ließ als zuvor. In der 56. Minute schaffte Valentino Vujinovic, der einen Pass von Slaven Jurisa aus kurzer Entfernung ins Gehäuse stocherte, mir dem 5:2 klare Verhältnisse. Richard Danilov setzte in der 70. Minute noch einen drauf, als er einen Pass von Blagoj Angelov aufnahm, zu einem willensstarken Solo ansetzte und das Spielgerät flach im rechten Eck unterbrachte (Foto). Der ASV war damit letztlich souveräner Sieger nach anfänglichen Defiziten in der Defensive, der Aufsteiger aus dem Kraichgau enttäuschte nicht und verfügt erkennbar über gute Offensivqualitäten. Die Begegnung war von besonderer Fairness gekennzeichnet – es gab nicht eine gelbe Karte.









