ASV Durlach 02 e.V.
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ASV aktuell
ASV vergibt reihenweise Großchancen
(11.10.2026) Der Tabellenführer ist enteilt, denn der ASV Durlach hat die große Chance vergeben, im heimischen Turmbergstadion der SG Stupferich die erste Saisonniederlage beizubringen. 0:2 (0:1) hieß es am Ende des Spiels, bei dem der ASV die spielerisch gefälligere, die SG Stupferich aber die effektivere Mannschaft war, die, wenn sie ihre Effektivität beibehält, das Zeug dazu hat, in die Verbandsliga durchzumarschieren. Die Begegnung begannen beide Mannschaften vorsichtig aus der Defensive heraus. Ein erster Torschuss des ASV durch Slaven Jurisa in der 15. Minute zischte am linken Eck vorbei. Anders die Stupfericher. Als in der 18. Minute unweit der Strafraumgrenze Tiago Lemos ein Foul an Robin Schnürer unterlief, versenkte Marvin Gondorf den fälligen Freistoß im Tordreieck zur Gästeführung. Es sollte der einzige Schuss aufs ASV-Tor in der ersten Halbzeit bleiben. Der ASV erarbeitete sich in der Folgezeit Chance um Chance. In der 38. Minute hätte Slaven Jurisa mit einem Kopfball nach Flanke von links aus vier Metern den Ausgleich machen müssen, platzierte den Ball aber genau dahin, wo Stupferichs Torwart Daniel Tomic stand. Nur zwei Minuten später schoss Paul Barisch mit der nächsten Hundertprozentigen knapp am freien linken Eck vorbei und scheiterte wenig später mit einem Drehschuss. Niemand hätte sich beklagen können, wenn der ASV zur Pause in Führung gelegen hätte. Nach dem Wechsel ging es ähnlich weiter: 50. Minute Schuss Slaven Jurisa, 51. Minute Schuss Paul Barisch. Unterbrochen wurde das Chancenfestival nur durch einen Schrägschuss des eingewechselten Paul Weiß (64.), den Bruno Grässner Herranz parierte. Zwei weitere dicke Torchancen des ASV ließen nicht lange auf sich warten: Der eingewechselte Mike Eberhart setzte einen Heber knapp am verlassenen Stupfericher Tor vorbei (76.) und schließlich fischte Daniel Tomic einen Freistoß von Slaven Jurisa in der Schlussphase aus dem Lattenkreuz. Der ASV hätte fünf, sechs Tore schießen können, drei gewiss schießen müssen und kassierte in der Nachspielzeit noch einen Konter durch den eingewechselten Marvin Saatzer zum 0:2. Ein äußerst schmeichelhafter Sieg für die Gäste, dessen Ergebnis den Spielverlauf nicht wiedergibt, aber nach der alten Fußballweisheit steigt gerade derjenige auf, der solche Spiele gewinnt. Auf den ASV wartet nun die Auswärtsaufgabe in Forchheim, das nach einem Trainerwechsel neuen Elan auf den Platz bringt.
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Knapp 40 gute Minuten reichen nicht
(27.9.2026) Knapp 40 Minuten hat der ASV an diesem Sonntag als Gast des FC Ersingen einigermaßen guten Fußball gespielt, nämlich in der zweiten Halbzeit, als die Durlacher ihren 0:3-Pausenrückstand auf 2:3 verkürzten. Doch die risikoreiche Aufholjagd gelang nicht und so musste man mit einer schmerzhaften 2:6(0:3)-Niederlage nach Hause fahren. Im Grunde genommen war das Spiel schon nach 37 Minuten verloren. Da hatten die Gastgeber durch Tim Bischoff, Kevin Geiger und Dennis Bechtold-Herzog ihre Farben schon mit 3:0 in Führung geschossen, jeweils unbedrängt allein vor dem bemitleidenswerten ASV-Torhüter Bruno Grässner Herranz. Schuld an der ganzen Torflut, die fatal an die Vorrunde der vergangenen Saison erinnerte, war das Abwehrverhalten auf den Außenpositionen, wo Dominik Haramustek rechts und Raúl Amaro links nicht im Ansatz zur Normalform fanden und entweder bei Ballbesitz unnötig in die Zweikämpfe gingen (Haramustek) oder – Amaro im Verbund mit Blagoj Angelov – den freien Raum deckten, der bekanntlich keine Tore schießt, und den Gegnern alle Freiheiten dieser Welt ließen. Zu Recht wurden die beiden schon in der 37. Minute durch ihre Auswechslung erlöst. In der zweiten Halbzeit konnte schon in der 54. Minute Marco Varivoda nach einer Ecke auf 1:3 verkürzen und in der 70. Minute setzte sich Valentino Vujinovic gegen vier Gegner durch und traf per Traumtor in den Winkel. Danach roch es einige Male nach Ausgleich und die Durlacher forderten in einer 50:50-Situation einen Handelfmeter. Mit zunehmender Spielzeit öffneten die Durlacher die Abwehr immer mehr, erzwangen zahllose Eckbälle – und wurden in der 82. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Philipp Gellert zum 2:4 ausgekontert. Danach ging nichts mehr und der ASV kassierte durch Joel Damm (85.) und Jonas Striegel (90.) noch zwei weitere Kontertore. Natürlich ist die Niederlage zu hoch ausgefallen, ist letztlich aber die Quittung für die nicht einmal kreisligareife Defensivleistung. In der nächsten spielfreien Woche besteht für einzelne Spieler erheblicher Anlass zur Selbstkritik. Das Positive: Die Mannschaft hatte immerhin 40 Minuten den Gegner im Griff und es ist auch klar, welche Fehler man abstellen muss, um gegen Stupferich am 11. Oktober kein Debakel zu erfahren.
Wertvoller Heimsieg zum Abschluss der englischen Woche
(20.9.2026, Foto: Samuel Degen, weitere Fotos bei Facebook) Die Vorzeichen standen nicht gut vor dem Spiel gegen den ambitionierten Verbandsligaabsteiger VfB Bretten: nur drei Tage nach der ärgerlichen, weil selbstverschuldeten Heimniederlage gegen den SV Huchenfeld musste der ASV erneut antreten und dabei auf vier nicht einsetzbare Stammspieler verzichten. Noch dazu hatte der VfB Bretten die ganze Woche über Pause, konnte sich ohne Spielstress präsentieren und darauf hoffen, dass dem ASV irgendwann die Kräfte ausgehen würden. So begannen die Gäste auch sehr offensiv und gingen prompt in der 12. Minute in Führung. VfB-Akteur Benjamin Hausmann hatte unbedrängt auf die Abwehrkette des ASV zulaufen können und mit einem trockenen Flachschuss ins rechte Eck ASV-Torhüter Bruno Grässner Herranz keine Chance gelassen. Nur zwei Minuten später folgte die unmittelbare Antwort des ASV: Metinas Abromavicius köpfte einen Eckball von Raúl Amaro zum Ausgleich in die Maschen. Trotz dieses schnellen Ausgleichs kam der ASV in der ersten Halbzeit nicht richtig ins Spiel: zu oft wurde das Mittelfeld durch den Gegner überlaufen, zu oft gingen Zweikämpfe bei eigenem Ballbesitz, oft unnötig geführt, verloren. Und doch hätte Thales Viera unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff fast den Führungstreffer erzielt, doch Stavros Eirinikos im VfB-Tor kam mit einer Hand gerade noch an den Ball. Nach der Pause änderte sich das Bild: der ASV agierte griffiger und zielstrebiger. In der 51. Minute wurde Thales Viera im Strafraum von Valentino Vujinovic freigespielt und erzielte aus kurzer Distanz den Führungstreffer. Danach kam die spannende Frage, ob man dem ASV die Strapazen der englischen Woche anmerken würde. Mitnichten, denn nach der Führung war der ASV der Herr im Stadion und attackierte die Brettener früh in deren Hälfte, so dass im gesamten zweiten Durchgang nicht ein einziger gefährlicher Schuss aufs ASV-Tor kam. Nach manch verpasster weiterer ASV-Chance konnte Metinas Abromavicius in der 90. Minute seinen Doppelpack schnüren, indem er einen Eckball von Valentino Vujinovic fast auf Bodenhöhe mit Hilfe des Innenpfostens ins Netz köpfte. Schiedsrichter Paul Bickel aus dem nur fünf Kilometer von Bretten entfernten Knittlingen hatte vor den Augen von 20 anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines BFV-Schiedsrichterlehrganges mit der jederzeit fairen Partie keine Mühe; seine gelben Karten verteilte er auf beide Mannschaften.









