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(8.7.2026, weitere Fotos von Stefan Theil auf Facebook und Instagram) Essen, Trinken, Live-Musik und gute Stimmung, was will man mehr? So präsentierte sich der ASV Durlach am vergangenen Freitag und Samstag auf dem Durlacher Altstadtfest vor der Graf-Hardenberg-Bühne auf dem Platz vor der historischen Durlacher Karlsburg. An den beiden Abenden sorgten die Bands Trick 17 und Blockbuster für den sommerlichen Sound und die Spieler der 1. und 2. Mannschaft bedienten die Gäste am Getränkeausschank. Beide Mannschaften haben inzwischen auch die Saisonvorbereitung aufgenommen, die aktuellen Testspiele finden sich auf der ASV-Internetseite unter "Vereinsspielplan". Im BFV-Pokal gastiert die 1. Mannschaft am Samstag, 18.7., 17 Uhr, beim SV Königsbach; ASV 2 spielt am selben Tag zu Hause gegen den Karlsruher SV (15.30 Uhr)..


(31.5.2026, Foto Samuel Degen) Einen versöhnlichen Saisonabschluss feierte der ASV Durlach mit einem 5:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FV Ettlingenweier. Der Kaderumbruch im Winter hatte sich positiv bemerkbar gemacht: Während der ASV in den 16 Spielen vor der Winterpause nur 15 Punkte geholt hatte und sich in Abstiegsgefahr befand, erkämpfte sich das Team von Trainer Hicham Ouaki in den restlichen 14 Spielen der Saison 24 Punkte und hatte damit die Ausbeute einer Mannschaft des oberen Tabellendrittels – Platz acht in der Gesamtrechnung. Es zahlte sich aus, dass der ASV-Vorstand im alten Jahr auch nach sieben Niederlagen in Folge besonnen geblieben war und, statt auf einen Trainerwechsel zu setzen, den Kader verstärkte. Der wird mit wenigen Ausnahmen auch in der neuen Saison zusammenbleiben. Die Winterneuzugänge Bruno Grässner Herranz und Ben Krüger wechseln in die Ober- bzw. Regionalliga und Lukas Jonhoff, der nicht mehr im Kader stand, lässt seine Karriere beim FC Spöck ausklingen. Ein statistisches Glanzlicht lieferte der ASV obendrein auch noch: kein einziges der 30 Saisonspiele endete unentschieden. Eine solche Serie hat in der Bundesliga nur Eintracht Frankfurt 1979/80 geschafft. Und rechnet man die letzten Punktspiele der vergangenen Saison noch dazu, hat der ASV tatsächlich seit 43 (!) Punktspielen nicht mehr unentschieden gespielt – hopp oder top.
Dieses Motto passte auch gut zum Heimspiel gegen den FV Ettlingenweier, bei dem es die ganze erste Halbzeit so aussah, als könnte womöglich tatsächlich das erste Unentschieden der Saison geschehen. Doch der ASV, der zunächst gefällig, aber drucklos kombiniert hatte, schoss in der zweiten Halbzeit in 14 Minuten fünf Tore – ein weiterer Statisikrekord? Dabei waren alle Tore gut herausgespielt, wobei Torjäger Valentino Vujinovic sich diesmal als Vorbereiter hervortat. Felix Hoffmann (50., 51.), der nach vorne gezogene Mike Eberhart (55,. 61.) und der endlich wieder eingesetzte Simon Leimann (64.) ließen keinen Zweifel am Heimsieg. Mannschaft, Staff, Trainerteam, Vorstand und Fans ließen danach die Saison im Biergarten beim Clubhaus mit Getränken und Pizza ausklingen. Neuzugänge stehen schon fest und werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

(19.4.2026) Nach 14 Minuten war das Spiel im Prinzip schon entschieden, denn da lag der ASV gegen den Aufstiegsfavoriten FC Östringen mit 0:2 zurück. Schon in der ersten Minute hatte ASV-Torhüter Bruno Gräßner Herranz einen Elfmeter verursacht, den Östringens Torjäger Partick Roedling zum Führungstor verwandelte. Und noch keine 15 Minuten waren gespielt, als Josip Kajundzic die ASV-Abwehr wie Slalom-Kippstangen stehen ließ und auf 0:2 erhöhte – drei Durlacher lagen mangels hinreichender Körperlichkeit auf dem Boden und der Ball im Netz. In der Folge war der ASV überlegen und Paulo Ursino Koffler vergab in der 26. Minute die große Chance zum Anschlusstreffer, indem er ein wenig zu hoch zielte. Ansonsten blieben die ASV-Angriffe weitestgehend in der Fünferkette der Östringer hängen, die bis zur Pause genau zweimal aufs ASV-Tor geschossen hatten und damit beruhigend führten. Nach dem Wechsel verstärkte der ASV seine Offensivbemühungen, ohne wirklich große Gefahr zu verbreiten. Mit dem 0:3 durch Dennis Gerber zappelte auch der dritte Schuss aufs ASV-Tor im Netz  (67.)  und der Rest war Ergebniskosmetik auf beiden Seiten: der ASV öffnete die Abwehr, schaffte nach einem Eckball durch Henrique do Nascimento das 1:3 (71.), um zwei Minuten später in einen Konter zu laufen, den Sercan Tohum zum  1:4 abschloss (73.). Ein nach herrlicher Flanke direkt abgenommener Ball brachte durch Valentino Vujinovic das 2:4 (82.), dem prompt das 2:5 durch Patrick Roedling folgte (85.). Raul Amaro verkürzte in der Schlussminute auf 3:5. Immerhin hatte der ASV sich nie aufgegeben und durchaus passable Kombinationen gezeigt. Wenn man aber zuhause drei Tore schießt und nicht punktet, dann weiß man warum, auch wenn es gegen einen Aufstiegsfavoriten geht. Der ASV sollte angesichts seines schweren Restprogrammes am kommenden Wochenende dringend wieder in die Punkte kommen.


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